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Was mich bewegt.

Unterschiede im Einkommen oder Vermögen sind nichts Ungewöhnliches. Problematisch wird es erst dort, wo sich der Eindruck festsetzt, dass Maßstäbe nicht mehr für alle gelten. Dass Verantwortung dort endet, wo Vermögen sehr groß wird.

Porträt Ulrich Commerçon

Bei der Handball-EM gibt es keine Sonderregeln für Stars. Wer auf dem Feld steht, spielt nach denselben Vorgaben. Egal, ob er seit Jahren Leistungsträger ist oder gerade erst eingewechselt wurde. Fouls zahlen für alle gleich. Verantwortung auch.

Genau das macht Mannschaftssport so anschlussfähig. Er lebt davon, dass Unterschiede akzeptiert werden, solange die Regeln für alle gelten. Dass niemand sich aus der Verantwortung nehmen kann, nur weil er stärker, bekannter oder erfolgreicher ist.

In einer Gesellschaft ist es nicht anders.

Unterschiede im Einkommen oder Vermögen sind nichts Ungewöhnliches. Problematisch wird es erst dort, wo sich der Eindruck festsetzt, dass Maßstäbe nicht mehr für alle gelten. Dass Verantwortung dort endet, wo Vermögen sehr groß wird.

Eigentum genießt Schutz, aber es bringt auch Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft mit sich. Viele Menschen finden das schlicht gerecht. Merkwürdig nur, dass daraus schnell eine angebliche „Neiddebatte" wird. Dabei geht es nicht um Neid, sondern um eine einfache Frage: Ist es gerecht, wenn Arbeit hoch besteuert wird, wahrend sehr große Vermogen oft nur einen geringen Beitrag leisten?

Diese Fragen stellen sich besonders beim Erben.

Denn während die meisten Menschen kaum oder gar nichts erben, werden in Deutschland jedes Jahr sehr große Vermögen weitergegeben. Oft so, dass sie nur einen geringen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Möglich machen das Ausnahmen und Regeln, die vor allem denen helfen, die ohnehin viel haben.

Mit dem SPD-Konzept FairErben liegt nun ein Vorschlag auf dem Tisch, der dafür sorgt, dass diejenigen die mehr haben, auch mehr beitragen. In Zukunft soll jede Bürgerin und jeder Bürger einen Lebensfreibetrag in Höhe von 1 Million Euro erhalten, auf den überhaupt keine Steuern gezahlt werden müssen. Gleichzeitig sollen deutlich größere Erbschaften fair besteuert werden, damit unser Staat mehr Geld für Bildung, Infrastruktur oder Wirtschaftsförderung zur Verfügung hat. Genau so funktioniert eine gerechte Gesellschaft: Jeder gibt das, was er kann, damit alle das bekommen, was sie brauchen.

Denn am Ende gilt wie im Handball: Eine Mannschaft halt nur zusammen, wenn für alle dieselben Regeln gelten.

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