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Sebastian Schmitt
13. März 2026

Flughafen Saarbrücken ist wichtiger Standortfaktor für unser Land

Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Flughafen Saarbrücken als verlässlichen Verkehrsstandort sichern und gleichzeitig dafür sorgen, dass er sich wirtschaftlich stabil entwickeln kann.

Der Flughafen Saarbrücken bleibt ein wichtiger Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung des Saarlandes. Mit neuen Flugverbindungen und einer stabilen europäischen Rechtsgrundlage kann seine Rolle als internationaler Verkehrsflughafen weiter gestärkt werden. 

Dazu erklärt Sebastian Schmitt, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Der internationale Verkehrsflughafen Saarbrücken ist ein unverzichtbarer Standortfaktor. Er leistet einen wichtigen Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung für den Wirtschafts-, Wissenschafts- und Tourismusstandort Saarland. Deshalb sorgen wir politisch dafür, dass der Flughafen seine Position im Markt behaupten kann und von Saarbrücken aus auch in Zukunft verlässliche Flugverbindungen angeboten werden.“ 

Mit Blick auf die europäischen Rahmenbedingungen sieht Schmitt eine wichtige Entwicklung: „Der derzeit diskutierte Entwurf für eine neue Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung der EU ist für Flughäfen wie Saarbrücken von großer Bedeutung. Damit verschwindet ein Stück weit das Damoklesschwert über kleineren Flughäfen, deren Entwicklung bislang immer wieder unter dem Vorbehalt aufwendiger europäischer Genehmigungsverfahren stand. Staatliche Unterstützungs- und Investitionsbeihilfen könnten künftig deutlich einfacher gewährt werden. Das schafft endlich die Planungssicherheit, die unser Flughafen braucht, um mittel- und langfristige Strategien entwickeln und neue Partner gewinnen zu können. Diese Klarheit kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Standort langfristig stabil weiterzuentwickeln.“ 

Gerade für Regionalflughäfen mit weniger als 500.000 Passagieren sei das ein entscheidender Punkt: „Für den Flughafen Saarbrücken bedeutet das, dass notwendige Unterstützung künftig ohne langwierige Notifizierungsverfahren möglich ist, selbstverständlich unter klaren europäischen Regeln. Das stärkt die Handlungsfähigkeit und hilft, den Flughafen langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen. Vor allem im Wettbewerb mit Flughäfen wie Weeze oder auch Memmingen, die in der Vergangenheit von erheblichen privaten Investitionen profitieren konnten.“ 

Parallel dazu zeigten auch neue Verbindungen im Sommerflugplan, dass der Flughafen Saarbrücken weiterhin attraktive Ziele anbieten könne, so Schmitt: „Dass ab dem Sommerflugplan 2026 drei weitere europäische Ziele ab Saarbrücken angeflogen werden, ist ein positives Signal für unseren Flughafen und für viele Reisende aus der Region. Mit Verbindungen nach Alicante, Lamezia Terme und Trapani erweitert sich das Angebot und der Flughafen gewinnt weiter an Sichtbarkeit im europäischen Flugverkehr. Insbesondere derartige neue Angebote im Günstigpreissegment der neu am Standort operierenden Fluggesellschaft Ryanair stellen ein attraktives Angebot für die Reisenden dar.“   

Sebastian Schmitt betont abschließend: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Flughafen Saarbrücken als verlässlichen Verkehrsstandort sichern und gleichzeitig dafür sorgen, dass er sich wirtschaftlich stabil entwickeln kann."