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Sebastian Schmitt
19. Juni 2026

Schmitt: Saarland gewinnt Zukunftsinvestitionen und stärkt Energiesicherheit

Die Pläne von ENGIE für ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk in Ensdorf sind eine sehr gute Nachricht für das Saarland. Sie zeigen, dass unser Land neue Chancen nutzen kann, wenn Flächen, Infrastruktur und politische Verlässlichkeit zusammenkommen.

„Die Pläne von ENGIE für ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk in Ensdorf sind eine sehr gute Nachricht für das Saarland. Sie zeigen, dass unser Land neue Chancen nutzen kann, wenn Flächen, Infrastruktur und politische Verlässlichkeit zusammenkommen. Jetzt kommt es darauf an, dass das Bundeswirtschaftsministerium möglichst zeitnah die Ausschreibungen für die geplanten Kraftwerke realisiert. Das Unternehmen braucht Verlässlichkeit, um konkrete Investitionsentscheidungen treffen zu können.“

Ergebnis vorrausschauender Flächenplanung des Landes

„Diese Nachricht ist auch das Ergebnis einer vorausschauenden Flächenplanung. Wirtschaftsminister Jürgen Barke und sein Ministerium sowie die landeseigene Wirtschaftsförderung arbeiten konsequent daran, verfügbare Industrieflächen strategisch zu entwickeln und damit die Grundlage für die Vermarktung zu schaffen. Ansiedlungen wie Vetter, Nobilia, Fricke und Viega und Unternehmenserweiterungen wie KNDS und Holzhauer wären sonst nicht möglich. Positiv hervorzuheben ist dabei auch der klare Fokus auf die Reaktivierung von Brownfields. Damit schaffen wir Zukunft auf bestehenden Flächen und verhindern möglichst neue Versieglungen."

Wasserstoffähiges Gaskraftwerk als Brücke in die klimaneutrale Energieversorgung

Gerade in Zeiten internationaler Krisen bekommt Energiepolitik eine neue strategische Bedeutung. Wer industrielle Arbeitsplätze sichern und neue Ansiedlungen ermöglichen will, braucht verlässliche, bezahlbare und perspektivisch klimaneutrale Energie. Ein wasserstofffähiges Kraftwerk wäre dafür ein zentraler Baustein. Es stärkt unsere Souveränität und sorgt für Versorgungssicherheit. Es sorgt für Wertschöpfung vor Ort. Und es bildet künftig durch den verstärkten Einsatz von Wasserstoff die Brücke in die Dekarbonisierung unserer Energieversorgung.“