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Damhat Sisamci
09. September 2025

IAA: Damhat Sisamci fordert „Pakt der Mitte für die Automobilindustrie“

Die Lage der Automobil- und Zuliefererindustrie bleibt schwierig. Deshalb wird es höchste Zeit, dass die Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag endlich umgesetzt werden. 

Damhat Sisamci, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Landtag, erklärt mit Blick auf die IAA:

„Die Lage der Automobil- und Zuliefererindustrie bleibt schwierig. Deshalb wird es höchste Zeit, dass die Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag endlich umgesetzt werden. „Faire Übergangslösungen für Hybride, mehr Flexibilität bei den CO2-Grenzwerten, dazu neue Kaufanreize für E-Autos - all das muss von Frau Reiche und der EU-Kommission mit mehr Tempo umgesetzt werden.“ Angesichts der sich für die Automobil- und Zuliefererindustrie weiter verschlechternden globalen Rahmenbedingungen, brauche es jetzt einen „Pakt der Mitte dieser Schlüsselindustrie.“

Einseitige Fixierung auf Verbrenner löst nicht alle Probleme:

Gleichzeitig warnt Sisamci vor einer einseitigen Fixierung der Debatte: „Mehr Flexibilität und mehr Technologieoffenheit sind richtig. Aber die Zukunft des Automobilstandortes Deutschland wird im 21. Jahrhundert nicht mit der Verbrennertechnologie erkämpft. Die Unternehmen müssen in den zunehmend elektrifizierten oder teilelektrifizierten Märkten wieder wettbewerbsfähiger werden. Das gilt auch für Bereiche wie autonomes Fahren.“

Mit Blick auf die Äußerungen von Toscani ergänzt Sisamci: 

„Toscani versucht immer wieder den Beschäftigten Salz in die Augen zu streuen. Seine rot-grüne Obsession täuscht nicht über die Tatsache hinweg, dass EU-Kommissionspräsidentin, Bundeskanzler und Bundeswirtschaftsministerin seine Parteifreunde sind. Anstatt ständiger Beschuldigungen sollte er einfach mal den Beweis antreten, dass er in der eigenen Partei Einfluss nehmen kann. Dann kann er auch gleich auf die Umsetzung der saarländischen Vereinbarungen im Koalitionsvertrag drängen.“