David Maaß: „Vorwürfe gegen Landestrainerin im Saarländischen Leichtathletik-Bund müssen lückenlos aufgeklärt werden“
Für uns als SPD-Landtagsfraktion gilt: Gewalt, ob seelisch oder körperlich, darf keinen Platz im Sport haben. Die Vorgänge sind schwerwiegend, deshalb braucht es jetzt maximale Transparenz und eine lückenlose Aufklärung.
Zur heutigen Berichterstattung in der Saarbrücker Zeitung über die Vorwürfe gegen eine Leichtathletik-Landestrainerin im Saarländischen Leichtathletik-Bund (SLB) erklärt der sportpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion David Maaß:
„Die Schilderungen machen mich tief betroffen. Für uns als SPD-Landtagsfraktion gilt: Gewalt, ob seelisch oder körperlich, darf keinen Platz im Sport haben. Die Vorgänge sind schwerwiegend, deshalb braucht es jetzt maximale Transparenz und eine lückenlose Aufklärung.
Sport ist ein Raum, in dem Kinder und Jugendliche wachsen, Gemeinschaft erfahren und Vertrauen entwickeln sollen. Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder bei Trainerinnen und Trainern in guten Händen sind. Dieses Vertrauen ist die Grundlage für jede sportliche Entwicklung: im Breitensport genauso wie im Spitzensport.
Der SLB und sein Vizepräsident Raphael Schäfer weisen offenkundig nicht den erforderlichen Aufklärungswillen auf, der angesichts der massiven Vorwürfe nötig wäre. So bleibt völlig offen, warum die eidesstattliche Erklärung und die weiteren gemeldeten Vorkommnisse nicht der Staatsanwaltschaft Saarbrücken zur unabhängigen und unbeeinflussten Prüfung vorgelegt worden ist. Wir fordern daher den SLB und den Vizepräsident Raphael Schäfer auf, endlich Transparenz zu schaffen, damit die Glaubwürdigkeit des SLB-Präsidiums nicht weiteren Schaden nimmt und die Vorwürfe lückenlos aufgeklärt werden können.“
Die SPD-Landtagsfraktion wird den Fall deshalb im nächsten Innenausschuss, am 28. August, auf die Tagesordnung setzen.