
Commerçon, Haas: Servicestelle an der Saar-Uni macht das Ankommen im Saarland leichter
Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ulrich Commerçon sowie der asyl- und migrationspolitische Sprecher, Sascha Haas begrüßen die neue Servicestelle der Zentralen Ausländerbehörde auf dem Campus der Universität des Saarlandes. Seit dem 1. September können internationale Studierende sowie Beschäftigte aus Forschung und Lehre dort zahlreiche Anliegen direkt vor Ort erledigen.
„Wir wollen, dass junge Menschen und kluge Köpfe aus aller Welt gerne zum Studieren, Forschen und Arbeiten ins Saarland kommen. Dazu gehört auch, dass wir ihnen das Ankommen so leicht wie möglich machen. Wer an der Saar-Uni studiert oder forscht, muss für viele Anliegen bei der Ausländerbehörde künftig nicht mehr extra nach Lebach fahren. Die neue Servicestelle direkt auf dem Campus ist deshalb eine richtig gute Nachricht und macht unser Saarland als Wissenschaftsstandort attraktiver“, erklärt Commerçon.
In der neuen Servicestelle können unter anderem Unterlagen abgegeben und auf Vollständigkeit geprüft, Biometriedaten erfasst sowie elektronische Aufenthaltstitel und Fiktionsbescheinigungen ausgegeben werden. Auch bei der digitalen Antragstellung soll Unterstützung angeboten werden. Gerade die Prüfung der Unterlagen vor Ort soll dazu beitragen, unvollständige Anträge und damit unnötige Verzögerungen zu vermeiden.
Commerçon sieht in der Eröffnung zugleich einen wichtigen Schritt, um die Ausländerbehörde wieder stärker in Saarbrücken zu verankern:
„Die Schließung der Ausländerbehörde in Saarbrücken durch den damaligen CDU-Innenminister Klaus Bouillon im Jahr 2021 haben wir von Anfang an für einen Fehler gehalten. Jetzt bringen wir ein wichtiges Angebot zurück in die Landeshauptstadt und dorthin, wo es gebraucht wird. Darüber freue ich mich sehr.“
Parallel arbeitet das Land an der vollständigen Digitalisierung der Zentralen Ausländerbehörde. Nach Abschluss dieses Prozesses soll in Saarbrücken auch eine Außenstelle für Erwerbs- und Arbeitsmigration entstehen.
Haas abschließend: „Die Servicestelle an der Universität ist ein erster wichtiger Schritt. Danach wollen wir auch für internationale Fachkräfte ein eigenes Angebot in Saarbrücken schaffen. Wer Menschen aus aller Welt für das Saarland gewinnen möchte, muss ihnen von Anfang an zeigen: Ihr seid hier willkommen und wir wollen, dass ihr bleibt.“