Universität der Großregion weiter nach vorne bringen

29.01.2019

Abgeordnete berichten in Brüssel über Vorzüge der Saar-Uni


Sebastian Thul

Sebastian Thul

Im Juni 2018 hat die Europäische Kommission das Nachfolgeprogramm von Horizon 2020 vorgestellt. Um nähere Details über das Programm zu erfahren, informierten sich die für Wissenschaft, Forschung und Technologie zuständigen Abgeordneten der SPD-Landtagsfraktion heute bei der Europäischen Kommission und der Abgeordneten Constanze Krehl, MdEP (SEP), vor Ort in Brüssel.

„Wir sehen mit der Teilnahme an dem Programm auch eine große Chance,  unsere Uni als Universität der Großregion nach vorne zu bringen“, sagt der Arbeitskreisvorsitzende und Sprecher für Wissenschaftspolitik der SPD-Landtagsfraktion Sebastian Thul. „Unser Ziel ist, eine der Pilot-Unis für die Europauniversität zu werden. Unsere Universität hat bereits ein herausragendes internationales Profil, mit grenzüberschreitenden und interkulturellen Schwerpunkten, einem hohen Anteil internationaler Studierender und hochkarätiger Forschungsarbeit gefördert von der Europäischen Union. Das internationale Konzept der Saar-Uni wird auch getragen durch die Teilnahme am Universitätsverbund „Universität der Großregion“. Diese wertvollen Kooperationen mit den Partneruniversitäten in der Großregion müssen weiterentwickelt werden“, fordert Thul. „Ich denke da auch an eine stärkere Vernetzung beispielsweise über digitale Medien. Hier ist auch die Unterstützung der Politik gefragt, sich für die Universität des Saarlandes als Europa-Universität stark zu machen.“ In Brüssel informieren sich die Abgeordneten daher nicht nur über das neue Forschungsprogramm, sondern bringen auch die Vorzüge der saarländischen Hochschullandschaft und der Hochschulverbünde in der Großregion an, um die Akteure dafür zu begeistern.

Für die saarländischen Hochschulen eröffnen sich mit dem Forschungsprogramm zahlreiche Möglichkeiten, erklärt Thul. „Unsere Hochschulen zeichnen sich bereits durch innovative Forschungsarbeiten aus. Dazu beigetragen hat auch die Teilnahme an Horizon 2020, mit der die Universität des Saarlandes bereits erfolgreich zusätzliche Mittel eingeworben hat. Dieser Weg soll mit dem Nachfolgeprogramm von Horizon 2020 weitergeführt werden. Durch die Neuaufstellung der europäischen Forschungsförderung können auch im Saarland weiterhin neue und innovative Wege beschritten werden.“

 

Hintergrund Horizon Europe startet am 01. Januar 2021 und läuft bis zum Jahr 2027.  Das Programm soll ein Budget von insgesamt 100 Milliarden Euro haben, es ist das größte europäische Forschungsrahmenprogramm, das es bisher gab. Drei Pfeiler zeichnen das Forschungsprogramm aus: Die Förderung von längerfristigen und risikoreicheren Forschungsarbeiten, deren wichtigstes Instrument die Anwerbung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Drittländern ist,  der Förderung anhand integrierter Maßnahmenclustern (Gesundheit, Inklusive und sichere Gesellschaft, Digitalisierung und Industrie, Klima, Energie und Mobilität, Lebensmittel und natürliche Ressourcen) sowie der Förderung von offener Innovation.



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