Berg warnt vor Panikmache wegen vermeintlicher Wasserknappheit

30.07.2018

Bürger dürfen sich nicht beirren lassen


Petra Berg

Petra Berg

Die SPD-Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Saarlouis, Petra Berg, kritisiert den Nalbacher Bürgermeister Peter Lehnert wegen seiner verunsichernden Aussagen zur angeblichen Trinkwasserknappheit:

„Zusätzlich zu den warmen Temperaturen, die uns schwitzen lassen, brauchen wir nicht noch die Panikmache von Bürgermeister Lehnert. Damit schürt er nur die Angst bei den Bürgerinnen und Bürgern, es sei nicht genug Wasser vorhanden. Wie der Verband der Wasserwirtschaft nochmals bestätigte, ist das absolut nicht gerechtfertigt“, sagt Berg und verweist dabei auf das Interview bei SR3. Demnach steht das Saarland im Gegensatz zu anderen Regionen gut dar, weil es sein Trinkwasser nicht aus Oberflächenwasser, also Quellen, bezieht, sondern aus einer Tiefe von etwa 100 Metern oder tiefer fördert. Bei einem trockenen Herbst oder Winter über mehrere Jahre sähe das etwas anders aus, da dann die Grundwasserspeicher nicht ausreichend gefüllt werden.

Berg warnt davor sich von dieser Panikmache mitreißen zu lassen: „Nalbach scheint bisher ein Einzelfall zu sein, der trotz allem überprüft werden sollte“, meint sie und erklärt weiter: „Bei diesem Wetter ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dabei sollten die Bürgerinnen und Bürger sich nicht davor scheuen, auf Trinkwasser aus dem Wasserversorgungsnetz zurückzugreifen, denn die Wasserqualität im Saarland ist außerordentlich gut und wird ständig überwacht. Der Aufruf Lehnerts führt in die falsche Richtung: Es besteht die Gefahr, dass die Bürgerinnen und Bürgern wegen einer vermeintlichen Wasserknappheit Bedenken bekommen, Leitungswasser zu trinken oder für eine Erfrischung zu nutzen. Davon sollte man sich nicht beirren lassen.“



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