Weltkatzentag

08.08.2017

Döring: „Katzen zu ihrem eigenen Schutz kastrieren und kennzeichnen lassen“


Pia Döring

Pia Döring

Zum heutigen Weltkatzentag appelliert die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Pia Döring, an alle Katzenhalter, ihre Katzen zum eigenen Schutz kastrieren und kennzeichnen zu lassen:

„Vor allem im Frühjahr und Herbst leisten sich Freigänger-Katzen und Kater häufig Revierkämpfe, bei denen es zu Verletzungen und dadurch zur Übertragung von gefährlichen und auch tödlich endenden Krankheiten kommen kann. Gerade die Viruskrankheit FIV, das sogenannte „Katzenaids“, wird fast ausschließlich von unkastrierten Tieren übertragen. Sind Katze und Kater kastriert, entfällt der Drang, das Revier zu verteidigen. Daher sollte sich jeder Katzenhalter unbedingt überlegen, sein Tier zu seinem eigenen Schutz kastrieren zu lassen.“

Döring weist aber auch auf einen weiteren Vorteil einer Kastration hin. Das Risiko von ungewolltem Nachwuchs, der am Ende im Tierheim landet, werde dadurch genommen. „Die Tierheime quellen fast über und müssen sich dann häufig auch noch um die Aufzucht junger Kätzchen kümmern, die ungeplant zur Welt kamen. Sowohl für die Tiere als auch für die ehrenamtlichen Helfer bedeutet das Stress, der vermeidbar wäre.“

Ebenso wichtig wie eine Kastration sei aber auch die Kennzeichnung und Registrierung der Tiere. Sie ist sinnvoll, um entlaufene Katzen wieder schneller ihrem Halter zurückgeben zu können. „Denn nur, wenn die Herkunft des Tieres bekannt ist, kann der Halter informiert werden und die Katze wieder zurückgegeben werden. Mit einer Kennzeichnung können Tierheime und Tierärzte schnell eine Verbindung zum Halter herstellen. Für Kommunen und Tierheime ist das eine große Entlastung und dazu noch erfreulich für Tier und Halter“, erklärt Döring und meint abschließend: „Für das Saarland ist eine Katzenschutzverordnung unbedingt notwendig. Sie bringt sowohl für Besitzer, Tierheime und die Tiere selbst Vorteile und führt in bestimmten Städten und Gemeinden mittelfristig zu einer enormen Kostensenkung im laufenden Betrieb der Tierheime. Dadurch werden auch die dafür zuständigen Kommunen entlastet.“



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