Unterstützung für die Gründerszene im Saarland

27.02.2018

Kurtz: „Mut zur Gründung wird belohnt“


Hans Peter Kurtz

Hans Peter Kurtz

„Die Ergebnisse in den Koalitionsverhandlungen von SPD und Union im Bund zur Gründungskultur können sich sehen lassen“, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hans Peter Kurtz. „Vieles davon wirkt sich auch positiv auf die Gründerszene im Saarland aus. Wir sorgen damit für ein gründerfreundliches Klima durch Bürokratieentlastungen bei Gründungen.“ Kurtz bringt als Beispiel die Befreiung der monatlichen Umsatzsteuer-Voranmeldung in den ersten beiden Jahren nach der Gründung an. „Das ist vor allem für kleine Unternehmen, die sich in den ersten Jahren ihr Unternehmen aufbauen wichtig und nimmt ihnen eine finanzielle Belastung“, sagt Kurtz. „Auch die Antrags-, Genehmigungs- und Besteuerungsverfahren werden vereinfacht, das bedeutet nochmal weniger Bürokratie. Ziel sollte ein „One-Stop-Shop“ sein – eine Anlaufstelle, in der alle bürokratischen Schritte auf einmal durchgeführt werden können.“

Im Saarland ist das Netzwerk für Gründer vorbildlich. Mit der „Saarland Offensive für Gründer“ haben Unternehmensgründer einen Kompass an der Hand, der ihnen den Weg durch ein umfassendes Angebot an Informationen, Beratung, Förderung, Qualifizierung und Finanzierungsmöglichkeiten zeigt. Seminare, Gründermessen, kompetente Ansprechpartner und Unterstützung des Generationswechsels in Unternehmen sind nur wenige weitere Angebote für Unternehmensgründer im Saarland.

„Die SPD legt auch besonderen Wert auf die Unterstützung von Gründerinnen“, sagt Kurtz und verweist auf die regelmäßigen Unternehmerinnen-Stammtische zum Austausch und zur Netzwerkbildung. Auch in diesem Bereich sieht der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Union im Bund Verbesserungen vor, von denen Gründerinnen im Saarland profitieren: Familie und Unternehmensgründung sollen in Zukunft besser vereinbar sein. „Ähnlich der Pflegezeit soll die Einführung einer Gründerzeit geprüft werden, in der Eltern in der unternehmerischen Gründungsphase unterstützt werden, etwa durch Zuschüsse für haushaltsnahe Dienstleistungen“, erklärt Kurtz und meint dazu abschließend: „Der Mut zur Gründung in Deutschland wird belohnt. Mit der richtigen Unterstützung können viele gute Start-Ups mit innovativen Ideen erwachsen. Die Ergebnisse im Koalitionsvertrag bringen nochmal einen Schub für die Unterstützung, die Gründer bei uns im Saarland bereits erhalten.“



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