Maßnahmen zur individuellen Förderung greifen: weniger 4,0 Noten beim Abitur

14.04.2018

Renner: Projekt wird auf Gemeinschaftsschulen ausgeweitet


Jürgen Renner

Jürgen Renner

2017 erreichten die saarländischen Abiturienten einen Notendurchschnitt von 2,37. 2003 lag er bei 2,52. Damit hat sich der Notendurchschnitt beim Abitur in den letzten 14 Jahren leicht verbessert. Nach wie vor stellen die Schülerinnen und Schüler im mittleren Notenbereich die größte Gruppe: Rund zwei Drittel der Abiturientinnen und Abiturienten schließen die Schule mit einem Notendurchschnitt zwischen 2,0 und 3,4 ab. Besonders auffällig ist, dass der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit einem Notendurchschnitt zwischen 3,5 und 4,0 kontinuierlich zurückgegangen ist. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jürgen Renner sieht darin einen Erfolg der Förderung individueller Fähigkeiten: „Diese Entwicklungen zeigen, dass die Maßnahmen zur individuellen Förderung greifen. Programme wie ‚ProfiL‘ oder ‚Fördern statt Sitzenbleiben‘ helfen, die individuellen Stärken der Schülerinnen und Schülern gezielter unterstützen zu können“, sagt der Bildungspolitiker.

Das Projekt für individuelle Lernbegleitung (ProfiL) an Gymnasien gibt es seit dem Schuljahr 2015/16. Lehrkräfte können sich in Netzwerken austauschen und professionalisieren und so Schülerinnen und Schüler in ihrem Lernprozess differenziert begleiten. „Zum kommenden Schuljahr wird ProfiL auch auf die Gemeinschaftsschulen ausgeweitet und damit noch mehr Schülerinnen und Schüler in ihrem individuellen Lerntempo unterstützt“, erklärt Renner.

„Die vielfältigen Qualitätsverbesserungen, die wir in den letzten Jahren im Bildungsbereich umgesetzt haben, zeigen ihre Wirkung. Verstärkte individuelle Förderung führt zu einem erfolgreichen Bildungsabschluss. Dieser Weg muss weiter beschritten werden“, sagt der SPD-Politiker



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