Europaweite Verbraucherschutzmaßnahmen

27.09.2017

Isolde Ries: „EU-weite Vernetzung bringt mehr Transparenz und Verbraucherschutz“


Isolde Ries

Isolde Ries

Die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Isolde Ries begrüßt das Vorhaben der EU-Kommission, nun endlich europaweit in Sachen Verbraucherschutz besser zusammenzuarbeiten. „Eine bessere Kommunikation zwischen den EU-Ländern und Brüssel bedeutet mehr Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger und einen Fortschritt im Verbraucherschutz der Länder. Fälle wie der Fipronil-Skandal werden dann rechtzeitig erkannt und kommen nicht erst ans Licht, wenn die Lebensmittel bereits in zahlreichen Ländern in den Handel gelangt sind“, sagt die Verbraucher-Expertin Ries. Bisher gibt es keine einheitlichen Regeln für Gefahrenhinweise in Europa, sodass jedes Land seine Standards selbst festlegt. „Nur wenn es europäische Standards für ein Schnellwarnsystem gibt, kann dieses auch funktionieren und die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert werden. In einer globalisierten Welt, in der die Länder von Im- und Export leben, ist es unabdingbar, dass es in einer Staatengemeinschaft ein funktionierendes System gibt, das die Menschen in den Mitgliedsstaaten vor Gefahren wie einer Gesundheitsgefährdung schützt“, meint Ries. „Mit einem Sonderbeauftragten für Lebensmittelsicherheit in jedem EU-Land kann diese Vernetzung funktionieren und Gefahren schon frühstmöglich erkannt und an die Öffentlichkeit kommuniziert werden.“ Ries meint auch, diese Vorhaben seien ein wichtiger Schritt und ein Zeichen dafür, dass die Mitgliedsstaaten der EU in Zukunft noch enger zusammenarbeiten wollen.



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