Der Weg in die digitalisierte Arbeitswelt

13.09.2017

Kurtz: „Saarland gerüstet für digitale Zukunft“


Hans Peter Kurtz

Hans Peter Kurtz

Im heutigen Wirtschafts- ausschuss berichtete die Landesregierung über derzeitige und künftig geplante Fördermaßnahmen und Projekte im Bereich der Digitalisierung der Produktion, insbesondere für die Automobilindustrie und die Zuliefererbetriebe. Ein Teil des Berichtes stellten die industriepolitischen Leitlinien „Saarland Industrieland.“ dar, die Bestandteil der Gesamtstrategie der Landesregierung zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes sind. „Ein wesentlicher Bestandteil der industriepolitischen Leitlinien sind Maßnahmen zur Unterstützung des industriellen Mittelstandes bei der digitalen Transformation der Produktion“, erklärt Hans Peter Kurtz, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. „Der Mittelstand ist das Rückgrat der saarländischen Wirtschaft, so steht es auch im Koalitionsvertrag. Deswegen müssen wir die kleinen und mittleren Unternehmen dabei unterstützen, die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen. Die bisherige Arbeit im Rahmen der Projekte zur Unterstützung der Digitalisierung der Arbeitswelt im Saarland ist vorbildlich! Es wird in den nächsten Jahren sicher noch einiges auf uns zukommen, denn die Entwicklungen in der digitalen Welt gehen immer schneller vonstatten. Mit den aktuellen und geplanten Konzepten sehe ich das Saarland aber gerüstet für unsere digitale Zukunft.“

Das Wirtschaftsministerium arbeitet noch an weiteren Konzepten und Projekten, die die zunehmende Digitalisierung der Produktion begleiten und unterstützen. Vor zwei Wochen erst kam die erfreuliche Nachricht, dass das Saarland sein Kompetenzzentrum „Mittelstand 4.0“ bekommt. „Dafür haben wir lange gekämpft. Dieses erfreuliche Ergebnis ist ein weiterer Meilenstein in der erfolgreichen Mittelstandspolitik von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Mit diesem Zentrum, das ein Ort der Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustauschs sein soll, erhält der Prozess der Digitalisierung der Produktion einen weiteren Schub“, meint Kurtz. Die Aufgabe des Kompetenzzentrums wird sein, kleine und mittlere Unternehmen über die Möglichkeiten zur Vernetzung und Digitalisierung praxisnah zu informieren und auf dem Weg der Digitalisierung aktiv zu unterstützen. Weiterhin wird das Wirtschaftsministerium eine „Offensive Mittelstand 4.0“ für kleine und mittlere Unternehmen entwickeln, damit diese mit ihren Beschäftigten einen sicheren Weg in die digitale Zukunft finden. Sie wird die Weiterentwicklung des bestehenden Kompetenzzentrums „Power4Production“ am ZeMA umfassen.



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