Dehoga-Forderung nach Ausdehnung der Höchstarbeitszeit

16.01.2018

Isolde Ries: „Hohe Ansprüche an Flexibilität bei gleichzeitig geringer Bezahlung sind das Problem der Branche“


Isolde Ries

Isolde Ries

Die SPD-Landtagsabgeordnete Isolde Ries lehnt die Forderung der Dehoga-Präsidentin Gudrun Pink nach einer Änderung des Arbeitszeitgesetzes und einer Ausdehnung der täglichen Höchstarbeitszeit im Hotel- und Gaststättengewerbe ab und bezeichnet sie als „rückschrittlich“.

„Flexible Arbeitszeiten sind längst schon an der Tagesordnung. Übertreiben sollte man es damit aber nicht, denn das geht zulasten der Gesundheit und Zufriedenheit der Beschäftigten. Qualität in der Tourismusbranche kann es nur dort geben, wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter faire Arbeitsbedingungen haben. Eine Ausdehnung der Arbeitszeiten gehört für mich nicht dazu“, sagt Ries. „Frau Pink muss sich fragen, zu welchem Preis Arbeitnehmer die Arbeitszeit überschreiten sollen.“

Isolde Ries sieht in den hohen Ansprüchen an Flexibilität bei gleichzeitig geringer Bezahlung auch das Problem der Branche: „Das Hotel– und Gaststättengewerbe hat Nachwuchsprobleme. Zufriedenheit und Qualität in der Branche kann es nur geben, wenn auch ausreichend Personal vorhanden ist. Und dafür muss ein ordentlicher Lohn gezahlt werden.“



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