Bezahlbarer Wohnraum für Studierende

18.04.2018

Uni muss auf anderes Grundstück ausweichen


Sebastian Thul

Sebastian Thul

Der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Sebastian Thul bedauert die heutige Meldung der Universität des Saarlandes, dass das Vergabeverfahren um das Wohnheim D nunmehr endgültig gescheitert ist.

„In Saarbrücken fehlt bezahlbarer Wohnraum für die Studierenden, insbesondere in der Nähe der Universität. Dieser Bedarf ist seit Jahren bekannt. Wir haben bereits 2015 die WOGE als optimalen Kooperationspartner in die Diskussion gebracht, weil dieses Unternehmen über eine umfangreiche Kompetenz in Sachen öffentlicher Wohnungswirtschaft verfügt. Damit schien eine tragfähige Lösung gefunden zu sein, die langfristig studentisches Wohnen zu günstigen Mieten in Saarbrücken gewährleistet. Leider wurde der Vorschlag zur Einbindung der WOGE von Seiten des Studentenwerks abgelehnt und stattdessen ein privater Betreiber gesucht. Die Uni muss nun zeitnah ein Grundstück für einen möglichen Neubau finden, wenn sie das Wohnheim D anderweitig nutzen will“, fordert Thul.

In der Diskussion um die Neugestaltung des sozialen Wohnungsbaus dürfen aus Sicht des Hochschulexperten die Studierenden, die während ihres Studiums oftmals nur gering verdienen, nicht auf der Strecke bleiben. „Auch für sie muss im Saarland bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen. Nur wenn die Förderpraxis in einen echten Zuschuss geändert wird, kann eine Besserung auch im Bereich des studentischen Wohnens eintreten. Bei der Erarbeitung eines Konzeptes seitens des Innenministeriums muss das berücksichtigt werden“,  sagt der Hochschulpolitiker Thul.



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