Gute Arbeit und faire Löhne sind keine Frage des Geschlechts

08.03.2017

Margriet Zieder-Ripplinger: „Frauen ermutigen, am Erwerbsleben teilzunehmen“


Margriet Zieder-Ripplinger

Margriet Zieder-Ripplinger

Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages erklärt die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Margriet Zieder-Ripplinger: „Gute Arbeit und faire Löhne sind keine Frage des Geschlechts! Frauen sind für den Arbeitsmarkt enorm wichtig: Sie sind belastbar, gut ausgebildet und haben gute Führungsqualitäten. Dieses Potenzial müssen wir unbedingt weiter nutzen. Die Zahl der Frauen, die einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, steigt immer weiter an. Dennoch haben wir haben im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern noch Aufholbedarf. Flexible Arbeitszeitmodelle, verbesserte Aufstiegschancen, faire Löhne und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind deshalb unabdingbar! Es muss unser Ziel sein, dass Frauen ihre Existenz in jeder Lebensphase eigenständig sichern können. In jeder Lebensphase bedeutet auch dann, wenn das Rentenalter erreicht ist. Nach wie vor sind Frauen im Alter deutlich häufiger von Armut betroffen als Männer. Das muss ein Ende haben! Wir wollen wieder faire Renten, für Frauen wie für Männer gleichermaßen, um den Lebensstandard auch im Alter zu halten.“

In den letzten Jahren haben vor allem in den Bereichen Bildung und Wirtschaft die Maßnahmen zur Verbesserung der Frauenerwerbstätigkeit gegriffen, betont Zieder-Ripplinger. „Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat mit den Partnern im „Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar“ Maßnahmen und Programme zur Erhöhung der Frauenerwerbsbeteiligung aufgelegt, die Frauen ermutigen sollen, wieder ins Erwerbsleben einzusteigen. Servicestellen und Informationsangebote sollen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber für eine familienfreundliche Personalpolitik sensibilisieren. Flexiblere Arbeitszeitmodelle, mobile Arbeitszeiten für Mütter, Väter und deren Angehörige sowie ein erleichterter Wiedereinstieg in den Beruf nach Familienzeiten. Bildungsminister Ulrich Commerçon hat in den letzten Jahren den Ausbau von Kindertageseinrichtungen und Ganztagsschulen vorangetrieben. Die Nachfrage danach ist steigend und die Qualität der Ganztagsbetreuung hoch. Diesen Weg müssen wir unbedingt weiter gehen und die Frauen im Saarland stark für eine Gleichberechtigung machen.“



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