
Die saarländische Wirtschaft ist mit ihrem industriellen Kern im Automobil- und Stahlsektor stark vom Export abhängig. Wir sind deshalb in besonderem Maße auf eine stabile Konjunkturentwicklung in den übrigen EU-Ländern angewiesen. Auch deshalb müssen wir ein Interesse an einer Stabilisierung der Lage in Griechenland und den übrigen Süd-Ländern haben – eine weitere Chaotisierung schadet am Ende nur unserer eigenen Wirtschaftsentwicklung. Eine Insolvenz einzelner EU-Krisenländer, wie sie auch von Vertretern der Saar-FDP ins Spiel gebracht wird, würde ganz konkret auch saarländische Arbeitsplätze gefährden und die Konjunktur bei uns im Land gefährden.
Es gelingt der Landesregierung einfach nicht, hier ein solides Konzept zu verfolgen. Das liegt ganz offenbar daran, dass sie keines hat. Der Flughafen Saarbrücken sollte eigentlich ein Aushängeschild für unser Land sein. Gute Verbindungen aus dem Saarland heraus, gute Anbindungen ins Saarland hinein und eine gute Perspektive für Firmen, die sich dort ansiedeln wollen. All das kann die Landesregierung jedoch nicht gewährleisten. Das schadet dem gesamten Wirtschaftsstandort Saar.
Ulrich Commerçon, stellvertretender....
Der hochschulpolitische Sprecher de....
Positionspapier von Heiko Maas
14. Wahlperiode - 21. Sitzung
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