
Das Saarland und die Saar-Unternehmen brauchen weiter eine starke Kraftwerkslandschaft, alleine mit Wind- und Sonnenkraft wird eine bezahlbare Energiesicherheit für Unternehmen und Verbraucher auch auf längere Sicht nicht zu schaffen sein. Wenn wir das Industrieland Saarland erhalten wollen, brauchen wir einen gesunden Energiemix - dazu gehören neben den Erneuerbaren Energien auch weiter die bestehenden Kraftwerke im Saarland.
Eine solche Maßnahme würde die Strecke erheblich verteuern. Die Kosten für den Halt in der französischen Nachbargemeinde sollten von derzeit 42 000 auf 134 000 Euro pro Jahr steigen.
Dieses Erfolgsprojekt darf nicht gefährdet werden. Die Saarbahn macht den europäischen Gedanken im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar. Es wäre ein erheblicher Rückschlag für den grenzüberschreitenden Gedanken innerhalb der Großregion, wenn die Saarbahn aus wirtschaftlichen Gründen an der Landesgrenze enden müsste.
Gisela Kolb
Arbeitskreis-Vorsitzende
Sprecherin für Städte- und Wohnungsbaupolitik
tierschutzpolitische Sprecherin
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