"Die derzeitige Ungewissheit für die Studierenden ist kein befriedigender Zustand. Fast täglich gibt es neue Wasserstandsmeldungen: Auszug aus dem Wohnheim, Teil-Auszug aus dem Wohnheim, kein Auszug aus dem Wohnheim.“
Angesichts der seit Jahren bekannten Sanierungsnotwendigkeiten des Wohnheimes muss sich die CDU-geführte Landesregierung Vorwürfe der Schlamperei und des Missmanagements gefallen lassen. „Da sind viele unsinnige und verschwenderische Prestigeprojekte (Gondwana, 4. Pavillon) in den letzten Jahren finanziert worden, aber notwendige Investitionen sind nicht erfolgt."
Commerçon weist nochmals darauf hin, dass er in der letzten Haushaltsdebatte auf die baulichen Mängel aufmerksam gemacht und die SPD-Fraktion einen entsprechenden Abänderungsantrag eingebracht hatte, der jedoch von der Koalition aus CDU, FDP und Grünen abgelehnt wurde.
Die Diskussion zeigt, dass es in Saarbrücken und Umgebung an bezahlbarem Wohnraum fehlt. Wir haben bereits im vergangenen Jahr betont, dass dringender Sanierungsbedarf nicht nur am Wohnheim D besteht. Das Wohnheim D muss saniert oder auf dem Campus neu gebaut werden. Kurzfristig müssen Ersatzwohnungen bereitgestellt werden, ohne dass Studierende zusätzlich finanziell belastet werden.


