Ulrich Commerçon, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, äußert sich wenig überrascht zu den stark nach oben korrigierten Berechnungen der Kultusministerkonferenzen in Bezug auf die Studienanfängerzahlen:
„Angesichts des noch bevorstehende ersten G8-Abiturjahrganges in NRW, der Abschaffung der Wehrpflicht und der ohnehin stetig steigenden Studierneigung war diese massive Korrektur zu erwarten. Die stark wachsende Bereitschaft junger Menschen, ein Studium aufzunehmen, ist eine riesige Chance für Deutschland und ganz besonders für das Saarland. Wir brauchen dringend höchst Qualifizierte für die Arbeitsmärkte der Zukunft.“
Jetzt dürfe es aber nicht bei einer Bereinigung der Statistik bleiben. „Der Hochschulpakt des Bundes und der Länder muss nun dringend verstärkt werden, um die Zahl der zu schaffenden zusätzlichen Studienplätze zu erhöhen. Ohne zusätzliche Unterstützung durch den Bund wird das Saarland dies nicht schaffen. Deshalb muss endlich das Kooperationsverbot im Bildungsbereich aus dem Grundgesetz gestrichen werden. Auch die Dauer des Hochschulpaktes muss mindestens bis 2020 verlängert werden“, so der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion weiter.


