Kolb: „Eine neue Landesregierung muss dafür sorgen, dass ein echter Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen und verlässlicher Zeitplanung zeitnah erarbeitet wird. Eine SPD-geführte Landesregierung wird dies auf der Grundlage des von der SPD-Landtagsfraktion bereits im letzten Jahr vorgelegten Maßnahmenplanes zur Umsetzung der UN-Konvention zügig angehen. Dabei müssen die Kritikpunkte des Landesbehindertenbeirates berücksichtigt werden.
Wir bedauern insbesondere, dass die Jamaika-Regierung die Betroffenen- und Expertenverbände nicht umfassend in die Erstellung ihres ‚Aktionsplanes‘ einbezogen hatte. Die entsprechenden Verbände müssen sich in der Ausgestaltung eines echten Aktionsplanes wiederfinden.
Unsere Vision steht fest: Wir wollen eine Gesellschaft von allen, mit allen. Gemeinsames Leben und Lernen muss zum Standardfall, Teilhabegerechtigkeit muss ermöglicht und die Beseitigung von Barrieren in allen Bereichen muss Mainstream werden. Hierzu ist eine breite gesellschaftliche Diskussion nötig, die dann auch die Akzeptanz und die Umsetzung eines saarländischen Aktionsplanes garantiert.“


